Titan zeichnet sich durch eine relativ geringe Dichte (ca. 4,5 g/cm3), eine hohe Festigkeit, eine gute Korrosionsbeständigkeit und Biokompatibilität aus. Zusätzlich besitzt Titan eine im Vergleich zu anderen Metallen geringe Wärmeleitfähigkeit. Der Reinheit des Titans kommt eine besondere Bedeutung zu: Neben einer möglichen Verunreinigung durch Eisen, das bereits im Titanerz enthalten ist, ist die Löslichkeit von Sauerstoff, Stickstoff und Wasserstoff in Titan im Vergleich zu anderen Metallen hoch.
Titan wurde in den 50iger Jahren vorwiegend in den USA und ab Mitte der 50iger Jahre auch in Deutschland kommerziell eingesetzt. Unlegiertes Titan wurde daher zunächst nur im amerikanischen Normungssystem ASTM (American Standard for Testing of Materials) in vier unterschiedliche Klassen, die so genannten CP-Grades 1, 2, 3 und 4, eingeteilt.
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